DER EVERLOHER FRIEDHOF

Der Everloher Friedhof gehört zu der evangelisch-lutherischen Kapellengemeinde in Everloh und wurde im Jahr 1852 genehmigt und angelegt (KAPELLENVORSTAND EVERLOH 2015: www; KRUSE 1994: 79).

 

In den Jahren 1950/51 wurde die Friedhofskapelle durch Spenden und aus Geldern der Gemeindekasse finanziert und mithilfe der Bürger: innen erbaut (ALVERMANN et al. 1987: 313). Der Bau der Kapelle gilt als besonderes Ereignis der Gemeinschaftsarbeit in der Geschichte Everlohs, da trotz anfänglicher Verhandlungskonflikte „jeder mit angefasst [hat], die Bauern haben Gespanne gestellt, die Maurer und die Zimmerleute haben alle mitgeholfen“ (LANDWIRT o.J., zit. in JACKE & KRÜGER 1987: 390).

Die Verwaltung des Friedhofs wurde nach seiner Genehmigung durch den Kapellenvorstand an den Friedhof übergeben (KAPELLENVORSTAND EVERLOH 2015: www). Im Laufe der Jahrzehnte seit der Genehmigung des Friedhofs wurde der Everloher Friedhof mehrmals erweitert, um verschiedene Erbbegräbnisse zu ermöglichen und um Belegungsänderungen vorzunehmen (REVEREY 2003: 34). 

Im Jahr 2016 wurde ein 11,50 m langes Teilstück der alten Mauer auf der Nordseite des Friedhofs aufgrund einer Schieflage erneuert. Die Kosten hierfür betrugen rund 10.000 € und wurden von der Everloher Kapellengemeinde und über Spenden finanziert (CALENBERGER ONLINE NEWS 2016: www; SACHA 2017: www).

 

Aufgrund weiterer Kosten für die Sanierungen im Inneren der Friedhofkapelle ist der Kapellenvorstand sowie der Verwalter des Friedhofs auf das ehrenamtliche Engagement der Dorfbewohner: innen angewiesen (SACHA 2017: www). Um den gepflegten Zustand der kleinen Rasen- und Heckenstücke, der Einzelgehölze und der Kieswege auf dem Everloher Friedhof zu erhalten, bittet der Kapellenvorstand um Unterstützung per Handzettel in den häuslichen Briefkästen, um die Grünflächen auf dem Gelände zu pflegen, Unkraut zu beseitigen, Efeu zurückzuschneiden und die Wege aus Kies zu harken. Dadurch kann der Kapellenvorstand die zusätzlichen Kosten für anfallende Pflegearbeiten senken (CALENBERGER ONLINE NEWS 2016: www).

 

Im Jahr 2020 wurde die Sanierung der zentralen Wege auf dem Friedhofsgelände bei der Wiedereröffnung des Dorfgemeinschaftshauses angesprochen, wofür der Kapellenvorstand die Dorfbewohner: innen erneut um finanzielle Unterstützung bat (ebd.).

 

(kompletter Text entnommen aus: Uni-Projektbericht „Landschaft lesen lernen in Everloh, Bördedorf zwischen Deister und Leine“, S. 38f, Orientierungsprojekt im Rahmen des 1.Semesters Landschaftsarchitektur und Umweltplanung B.Sc., Wintersemester 2020/21, Autoren*Innen: Lili Arnold, Paula Kamp, Hannes Luttmann, Janina Mattheis, Kira Riegger, Tatjana Sawala, Evelyn Schatke, Elias Schütze, Kim Steffes-lai, Lucia Stiebler, Insa Stroot)

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